Vogelkunde-Reisen

Auf Vogelkunde – Reisen zu den Meistern der Lüfte

Vögel gehören weltweit zu den am meisten verbreiteten Tierarten. Wer sich besonders für sie interessiert, der findet entsprechende Reiseziele in vielen Ländern. Allein in Deutschland gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mit fachlicher Begleitung Vögel in ihrer heimischen Umgebung zu beobachten. Sei es das seltene Alpenschneehuhn oder ein Waldkauz – inmitten idyllischer Landschaft findet man sie sozusagen vor der Haustür.
Wer etwas weiter reisen möchte, der kann im Spätsommer und im Herbst den Vogelzug bei Gibraltar hautnah erleben, Bussarde und Steppenadler an der Schwarzmeerküste bestaunen odeVogelr am Bosporus Schwarzstörche und Gänsegeier beobachten. Gezielte vogelkundliche Exkursionen werden von speziellen Reiseveranstaltern angeboten. Hierbei wird die Teilnehmerzahl einer Reisegruppe gering gehalten. Es kann ein Ausflug zu den Verlandungszonen im Norden des Lagunensees von Büyük Çekmece in der Türkei sein oder eine Bootsfahrt entlang der Klippen nahe des norwegischen Nationalparks Dovrefjell. Es ist lediglich eine Frage des Reiselandes, welche Vögel man beobachten und kennen lernen möchte.
Ob es ein Vogelzug im Frühjahr sein soll oder ob man den gefiederten Freunde im Herbst bei ihren Reisevorbereitungen zuschauen möchte; in jedem Fall steht sanfter Tourismus im Vordergrund, um die sensiblen Öko-Systeme nicht zu gefährden. Wer heutzutage eine größere Anzahl des erst 2001 wieder entdeckten Rieddrosslings sehen möchte, der wird sich auf den Weg nach Syrien machen. In den Riedzonen des Euphrats ist dieser Vogel einer der eindrucksvollsten Vertreter seiner Gattung. Wer sich den mehr als 700 Vogelarten in Südamerika widmen möchte, für den lohnt sich eine Reise nach Costa Rica oder Nicaragu. Besonders, wenn sie sich zum Brüten in den Mangrovenwäldern einfinden, erleben Vogelfreunde Einmaliges. Von den fast 80 Naturschutzgebieten sind einige speziell für den Öko-Tourismus zugängig gemacht worden.
Natur- und vogelkundliche Reisen haben meist eine Dauer von vierzehn Tagen. Innerhalb Deutschlands kann man mitunter auch Wochenend-Touren buchen. Eines ist überall gleich: die Einzigartigkeit der Meister der Lüfte.
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Weinreisen

WeinrebeWeinreisen – köstlich und lehrreich

Wenn von einem Glas guten Weines die Rede ist, verbindet man damit Momente der Entspannung. Schließlich ist Wein kein Getränk, mit dem man so nebenbei seinen Durst löscht. Wer dazu noch die Landschaft kennen lernt, aus der der Wein kommt, der wird einen doppelten Genuss erfahren.
Weinreisen liegen im Trend. Die vielfältigsten Varianten werden angeboten. In so einer Umgebung kann man Urlaub machen oder ein Wochenende verbringen. Weinfelder oder idyllisch gelegene Weinberge laden nicht nur die Seele zum Verweilen ein. Auch der Wein selbst tut es.

Weinverkostungen, kulinarische Leckerbissen und viel Wissenswertes um den Wein und seine Entstehung machen den Reiz einer Weinreise aus. Ob an der Mosel, am Rhein, am Neckar oder an der Saale; jedes Gebiet hat nicht nur seine landschaftlichen Besonderheiten, sondern auch seinen eigenen Wein. Wer Lust hat, kann seinen Urlaub direkt auf einem Winzerhof verbringen. Wer es komfortabler möchte, der wählt ein Wein-Hotel. Die Reiseveranstalter haben in Sachen Wein viel anzubieten. Nicht nur in Deutschland.

Italien, Frankreich, Spanien, Südafrika, die Balkan-Länder oder Österreich – diese und andere Länder haben eine große Weinkultur. Auch dort lassen sich die Winzer voller Stolz in ihre Karten schauen. Eine Weinreise ist ein Gourmet-Reise im weitesten Sinne. Die landestypische Küche, die an den jeweiligen Aufenthaltsorten kredenzt wird, macht das Erlebnis vollkommen. Gaumenfreuden und guter Wein stehen im Mittelpunkt einer solchen Reise.

Wer dennoch nicht auf Aktivitäten verzichten möchte, der kann das Ganze mit einer Radwanderung verbinden. Im Elsass oder an der Elbe bei Dresden gibt es dazu gut organisierte Möglichkeiten. Übrigens ist die Sächsische Weinstraße eine Besonderheit. Der dortige Weißwein ist eine Rarität. Er wird nur in geringen Mengen angebaut. Da lohnt es sich umso mehr, ihn vor Ort zu genießen.

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Archäologie-Reisen

Ausgrabungen im Urlaub

Die Geschichte der Vorzeit ist spannend und sie lässt sich durchaus mit einer Urlaubsreise verbinden. Es sind zumeist kleine Gruppen von Individualisten, die die Archäologie zu ihrem Hobby gemacht haben. Für sie erfüllt sich ein Traum, wenn sie bei Ausgrabungen nicht nur dabei sein, sondern selbst aktiv werden können. Fast jeder denkt dabei an berühmte Stätten in Ägypten, Israel oder Griechenland. Aber auch hierzulande kann man sich diesen Wunsch erfüllen und archäologisch tätig zu werden. Derartige Aktiv-Ferien kann man beispielsweise in Niederbayern machen, wo – wie überall bei solchen Reisen – unter fachkundiger Leitung gegraben wird. Man muss keine Kenntnisse mitbringen. Die Grundlagen, die zu einer Ausgrabung gehören, erlernt man vor Ort. Und wem es gelingt, einige Scherben zu finden, die dann sogar zusammenpassen, der hat ein echtes Erfolgserlebnis.

Archäologie mit Tourismus zu verbinden, ist eine Idee, die den Israelis zugesprochen wird. Wen es in die Ferne zieht, der kann also auch in Israel nach Herzenslust graben und dabei viel über die Geschichte der frühen Besiedlungen lernen. Auch in der Türkei und andernorts werden Ausgrabungs-Reisen angeboten.Ausgrabungsstätte Rhodos
Etwas Kondition sollte man mitbringen. Die Arbeit erfordert Durchhaltevermögen und Konzentration. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die ans Tageslicht geholt werden. Das ändert für Hobby-Archäologen nichts an der Freude des Erlebens. Die nötige Ausrüstung erhalten die Teilnehmer an den Ausgrabungsstätten. Übernachtet wird in der Regel in guten Hotels oder Pensionen, die sich in der Nähe befinden. Ansonsten ist für einen Transfer gesorgt. Fast immer fließen Teile der touristischen Einnahmen in die jeweiligen Forschungsprojekte. Am Ende des Urlaubs gibt es zum Lohn ein Zertifikat, das die Ausgrabungen bestätigt.
Wer nicht unbedingt graben möchte, sich dennoch für Altertumskunde interessiert, der findet in den vielen Angeboten von sogenannten Archäologie-Reisen bestimmt das Richtige. Auch hier werden die Reisenden mit den Stätten alter Kulturen vertraut gemacht, bleiben aber Zuschauer.

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Strandurlaub

Meer und StrandEs gibt viele Möglichkeiten zu stranden

Von Unbeschwertheit, von viel Sonne und von blauem Himmel träumt fast jeder, egal, ob einen das schöne Wetter im grauen Arbeitsalltag dazu verleitet oder ein schneereicher Winter einen Stubenhocker an die Wohnung bindet. Es sei denn, man wäre ein passionierter Wintersportler. Es hat alles seinen Reiz, doch die meisten Menschen zieht es unbestritten in die Sonne, ans Meer, an den Strand.
Das Vergnügen kann man bereits an der Nord- oder Ostsee haben, vorausgesetzt, es ist Sommer. Man kann aber auch zu jeder Zeit eine Reise buchen, die direkt in ein Strandhotel oder in ein Ferienhaus führt, das am Strand liegt, Sonne geographisch inklusive. Ein Urlaub am Meer kann romantisch, reizvoll oder voller Aktivitäten sein, denn sportliche Möglichkeiten gibt es an vielen Stränden. Die Reiseveranstalter wissen, wo Strand und Sport oder Strand und Ruhe am ehesten zu finden sind.

Es muss nicht immer eine Bettenburg sein, die man sich dafür aussucht, nur um einen kurzen Fußweg zum Strand haben oder ein Schnäppchen zu machen. Die holländische Nordwestküste hat beispielsweise entzückende Ferienhäuser, die direkt am Meer liegen und dennoch einen Ausflug in die Umgebung ermöglichen. Schließlich muss man seinem Sonnenbrand zwischendurch eine Pause gönnen. Wer in Frankreichs Süden einen Strandurlaub machen möchte, der findet gut besuchte Sandstrände ebenso wie kleine, lauschige Buchten. Da lohnt es sich doch, vorher genau zu überlegen, ob man beispielsweise zwei Wochen jeden Tag in der Sonne brutzeln möchte, was ja erwiesenermaßen nicht sehr gesund ist, oder ob man auch Interesse an Sehenswürdigkeiten hat, die es im jeweiligen Land zu erkunden gibt.
Ganz hartnäckige Strandurlauber finden nicht nur in Europas Ferienregionen unzählige Strände, die auf ihre Besucher warten. Sehr viele dieser Strände sind auch hervorragend für Familien geeignet. Sie sind gepflegt, werden bewacht und bieten Sportaktivitäten. Wer sich vor der Reise genau informiert, kann sogar seinen Hund mitnehmen.

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